Ein niedrigschwelliges, offenes Angebot für Kinder und Jugendliche: Bisher Fehlanzeige in den Gemeinden Nahe und Itzstedt (Schlesweig-Holstein). Rund 5.200 Menschen leben in den Gemeinden, ca. 19 Prozent davon sind unter 21 Jahren. Bisher wurden Kinder und Jugendliche bei ihren eigenen Themen wie der Ortskernentwicklung oftmals nur schriftlich oder per Plakaten zur Mitarbeit aufgerufen.
Unser Angebot der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Kooperation mit den Beteiligten der Gemeinden soll dies ändern. Ziel ist es, insbesondere auch jene jungen Menschen zu erreichen, die bislang nicht in bestehende Angebote eingebunden sind. Seit Mai ist unsere Kollegin und Projektleiterin Nele Krüger vor Ort, führt Gespräche mit den Gemeindemitgliedern und macht sich mit den Gegebenheiten vertraut. Nele hat langjährige Erfahrung als pädagogische Fachkraft im Jugendzentrum Henstedt-Ulzburg und kennt die Herausforderungen für junge Menschen im ländlichen Gebiet. „Zwar gibt es eine Menge von Angeboten im organisierten Bereich, aber diese müssen auch Zielgruppen spezifisch publik gemacht werden.“ Nele steigt dazu in die Lebensrealität der Kinder und Jugendlichen ein, indem sie den projektbezogenen Instagram-Kanal @okja_nahe_itzstedtLink eingerichtet hat und dort über Aktuelles informieren und die Kinder und Jugendlichen aktiv miteinbeziehen will. „Uns ist wichtig, die jungen Menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen und neue, innovative Wege zu gehen“, erklärt unsere Vorständin Sandra Kloke.
Gemeinsam mit allen Beteiligten soll das Projekt einen verlässlichen Raum zu schaffen, der Begegnung, Beteiligung und persönliche Entwicklung ermöglicht. Jugendliche sollen aktiv in die Gestaltung eingebunden und zur Mitwirkung an der Entwicklung ihrer Gemeinden ermutigt werden.
Nele Krüger ist per Mail unter okja.n-i@invia-hamburg.de erreichbar und postet regelmäßig Neuigkeiten auf dem Instagram-Kanal @okja_nahe_itzstedt.