• Beitrag zuletzt geändert am:26. August 2026
  • Beitrags-Kategorie:Helfen / IV VIA / SOS
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Das Bild zeigt einen jungen Mann vor einem gelb-orangefarbenen Hintergrund. Links steht groß der Slogan „Deine Geschichte ist nicht zu Ende.“ Oben wird auf den Welttag der Suizidprävention am 10. September 2026 hingewiesen. Auf einem gelben grafischen Element steht die Botschaft „Da draußen wartet noch so viel auf dich.“ Zusätzlich enthält das Motiv den Hinweis auf eine Aktion am 10.09.2026 von 14–17 Uhr auf dem Hamburger Rathausmarkt.
© Netzwerk Suizidprävention Hamburg

Welttag der Suizidprävention Hamburg 2026

Zusammenfassung

Zum Welttag der Suizidprävention setzt das HAMBURGER Netzwerk am 10. September 2026 auf dem Rathausmarkt ein Zeichen gegen Tabuisierung und für mehr Offenheit. Unter dem Motto „Deine Geschichte ist nicht zu Ende“ erinnern 202 Stühle an die 202 Menschen, die 2024 in Hamburg durch Suizid gestorben sind. Gleichzeitig informieren Fachkräfte über Hilfsangebote und laden zu Gesprächen ein.

Zum Welttag der Suizidprävention Hamburg 2026 lädt das HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention am Donnerstag, den 10. September 2026, von 14 bis 17 Uhr auf den Hamburger Rathausmarkt ein.

Unter dem diesjährigen Motto „Deine Geschichte ist nicht zu Ende“ setzt die Veranstaltung ein sichtbares Zeichen für Suizidprävention. Gleichzeitig möchte sie dazu beitragen, Suizidalität zu enttabuisieren und einen offenen Umgang mit seelischen Krisen zu fördern.

202 Stühle erinnern an 202 Menschen

Im Mittelpunkt der öffentlichen Aktion stehen 202 Stühle. Jeder einzelne Stuhl steht symbolisch für einen Menschen, der im Jahr 2024 in Hamburg durch Suizid gestorben ist. Die Installation macht diese Zahl sichtbar und gibt den Verstorbenen einen Platz mitten in der Stadt.

„Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Geschichte und ein Umfeld von Angehörigen und Freund:innen. Mit den 202 Stühlen wollen wir sichtbar machen, dass Suizid keine abstrakte Zahl ist. Jeder Mensch, der durch Suizid stirbt, hinterlässt eine Lücke. Gleichzeitig wollen wir mit unserer Veranstaltung Mut machen: Eine Krise muss nicht das Ende einer Geschichte sein.“

Suizidprävention beginnt mit dem Gespräch

Im Jahr 2024 starben 202 Menschen in Hamburg durch Suizid. Das entspricht durchschnittlich etwa einem Suizid alle zwei Tage.

Noch größer ist die Zahl der Menschen, die einen Suizidversuch unternehmen oder sich in einer suizidalen Krise befinden. Die WHO weist darauf hin, dass es weltweit bis zu 20-mal so viele Suizidversuche wie Suizidtodesfälle geben kann.

„Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, hinzuschauen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Suizidprävention beginnt nicht erst im akuten Notfall. Sie beginnt dort, wo Menschen ihre Not aussprechen können und auf Menschen treffen, die zuhören und Hilfe vermitteln können“, so Nina von Ohlen, Leiterin des HAMBURGER Netzwerks für Suizidprävention.

Welttag der Suizidprävention Hamburg 2026: Hilfe und Gespräche

Besucher:innen können sich am 10. September auf dem Rathausmarkt über konkrete Hilfsangebote informieren. Dafür stehen Netzwerkpartner:innen aus unterschiedlichen Bereichen der Hamburger Hilfelandschaft für persönliche Gespräche zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Angebote aus Seelsorge, Beratung und Betreuung.

An verschiedenen Ständen stellen die Beteiligten ihre Arbeit und Unterstützungsmöglichkeiten vor. Dadurch soll ein möglichst niedrigschwelliger Zugang entstehen. Interessierte können stehen bleiben, sich informieren und Fragen stellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, persönlich mit einer Fachkraft ins Gespräch zu kommen.

Erinnerung, Hoffnung und Hilfe

Der Welttag der Suizidprävention ist ein Tag des Gedenkens an Menschen, die durch Suizid gestorben sind. Zugleich bietet er die Gelegenheit, über Hilfsangebote und Möglichkeiten der Prävention zu sprechen.

Das HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention möchte deshalb beides miteinander verbinden: Erinnerung und Hoffnung, Trauer und Hilfe, Schweigen und Gespräch.

„‚Deine Geschichte ist nicht zu Ende‘ bedeutet für uns: Auch wenn ein Mensch gerade keinen Ausweg sieht, kann sich eine Situation verändern. Hilfe ist möglich. Und manchmal beginnt sie mit einer einzigen Frage: Wie geht es dir wirklich?“

Das HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention

Das HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention ist ein multidisziplinäres und multiprofessionelles Netzwerk. Es bringt Einrichtungen und Institutionen in Hamburg zusammen, um gemeinsam Suizide zu verhindern. Darüber hinaus möchte das Netzwerk Hilfsangebote bekannter machen und das Thema Suizidalität enttabuisieren.

Inzwischen gehören dem Netzwerk zahlreiche Einrichtungen und professionell Tätige aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern an.

Im Mittelpunkt der öffentlichen Aktion stehen 202 Stühle. Jeder einzelne Stuhl steht symbolisch für einen Menschen, der im Jahr 2024 in Hamburg durch Suizid gestorben ist. Die Installation macht die Zahl von 202 Menschen sichtbar und gibt den Verstorbenen einen Platz mitten in der Stadt.

„Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Geschichte und ein Umfeld von Angehörigen, Freund:innen . Mit den 202 Stühlen wollen wir sichtbar machen, dass Suizid keine abstrakte Zahl ist. Jeder Mensch, der durch Suizid stirbt, hinterlässt eine Lücke. Gleichzeitig wollen wir mit unserer Veranstaltung Mut machen: Eine Krise muss nicht das Ende einer Geschichte sein.“.


Im Jahr 2024 starben 202 Menschen in Hamburg durch Suizid. Das entspricht durchschnittlich einem Suizid etwa alle zwei Tage.
Noch größer ist die Zahl der Menschen, die einen Suizidversuch unternehmen oder sich in einer suizidalen Krise befinden. Die WHO weist darauf hin, dass es weltweit bis zu 20-mal so viele Suizidversuche wie Suizidtodesfälle geben kann.


„Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, hinzuschauen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Suizidprävention beginnt nicht erst im akuten Notfall. Sie beginnt dort, wo Menschen ihre Not aussprechen können und auf Menschen treffen, die zuhören und Hilfe vermitteln können.“, so Nina von Ohlen, Leiterin des Hamburger Netzwerkes für Suizidprävention.


Besucher:innen können sich am 10. September auf dem Rathausmarkt über konkrete Hilfsangebote informieren. Netzwerkpartner:innen aus unterschiedlichen Bereichen der Hamburger Hilfelandschaft – darunter Seelsorge, Beratung und Betreuung – stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung und informieren an verschiedenen Ständen über ihre Arbeit und Unterstützungsangebote.
Damit soll die Veranstaltung ausdrücklich niedrigschwellig sein: Menschen können stehen bleiben, sich informieren, Fragen stellen oder ganz persönlich mit einer Fachkraft ins Gespräch kommen.

Der Welttag der Suizidprävention ist zugleich ein Tag des Gedenkens an Menschen, die durch Suizid gestorben sind, und ein Anlass, über Möglichkeiten der Prävention zu sprechen. Das HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention möchte deshalb beides miteinander verbinden: Erinnerung und Hoffnung, Trauer und Hilfe, Schweigen und Gespräch.


„‚Deine Geschichte ist nicht zu Ende‘ bedeutet für uns: Auch wenn ein Mensch gerade keinen Ausweg sieht, kann sich eine Situation verändern. Hilfe ist möglich. Und manchmal beginnt sie mit einer einzigen Frage: Wie geht es dir wirklich?“


Das HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention ist ein multidisziplinäres und multiprofessionelles Netzwerk, das Einrichtungen und Institutionen in Hamburg zusammenbringt, um gemeinsam weitere Suizide zu verhindern, Hilfsangebote bekannter zu machen und das Thema Suizidalität zu enttabuisieren. Das Netzwerk besteht inzwischen aus zahlreichen Einrichtungen und professionell Tätigen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern.

Mit dem Welttag der Suizidprävention Hamburg 2026 möchte das Netzwerk außerdem dazu beitragen, Hilfsangebote bekannter zu machen und Suizidalität weiter zu enttabuisieren.