Berufsorientierung
beraten, orientieren, begleiten
Angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation brauchen insbesondere Hauptschüler/innen frühzeitige Unterstützung, um den Einstieg in das Berufs- und Erwerbsleben zu schaffen, da sie auf dem Arbeitsmarkt vergleichsweise schlechte Startchancen haben.
Ziel des Berufs- und Orientierungsprojekts ist es, in verschiedenen Modulen die Kompetenzen und Interessen der Jugendlichen in der Gruppe herauszuarbeiten. Es geht darum, die Schüler/innen darin zu motivieren, ihre Stärken zu erkennen und für die Berufswahl zu nutzen. Grundlage ist der unvoreingenommener Blick von außen, der oftmals erlebte Defizitzuschreibungen nicht fortsetzt, sondern vorhandene Potenziale in den Mittelpunkt stellt.
Die Jugendlichen beschäftigen sich gezielt mit unterschiedlichen Berufsfeldern, um daraus für ihre Berufsplanung konkrete Schritte zu entwickeln.
Die verschiedenen Module werden an zwei Vormittagen während der Schulzeit und zum überwiegenden Teil in Kleingruppen von 8 - 10 Schüler/innen durchgeführt. Bei der gruppenzentrierten Arbeitsweise besteht die Möglichkeit, auf individuelle Fragestellungen einzugehen und Beratung stattfinden zu lassen.
Folgende Schwerpunkte werden während der Projekttage bearbeitet:
Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten und Interessen- Realistische Überprüfung der bisherigen Berufswünsche
- Berufswegeplanung in Bezug darauf, welche Berufe Hauptschüler/innen tatsächlich offen stehen
- Lebensplanung - Vereinbarkeit von Arbeit und Familie
- Budgetplanung
- Bewerbungsgespräch
Die Berufsorientierungsprojekte richten sich an Schüler/innen der Vorabschlussklassen an Haupt- und Realschulen. Es werden gezielt Schüler/innen angesprochen, die im Hinblick auf Ausbildung und Beruf noch unentschlossen sind und einen besonderen Förderbedarf haben. Um Benachteiligungen und Beeinträchtigungen entgegenzuwirken wird geschlechtsspezifisch gearbeitet und der kulturelle Hintergrund der Schüler/innen berücksichtigt.