Armutsprävention
Ohne Moos nix los... Selbst - bewusst konsumieren
Markenturnschuhe, Markenpullover, Markenhosen, SMS verschicken, teure Handyrechnungen - ein Trend, dem sich fast alle Jugendlichen anpassen oder anpassen müssen, um Selbstdarstellung und Anerkennung zu erreichen und ständig "hip" und angesagt zu bleiben.
... was ist jedoch, wenn die Kohle nicht reicht?!
Viele Jugendliche und vor allem jugendliche Spätaussiedler/-innen und Migrant/-innen sind mit den Spielregeln unserer Gesellschaft noch nicht ausreichend vertraut. Sie haben wenig Erfahrungen mit dieser Konsumgesellschaft, so dass ein demonstrativer Konsum und der damit erworbene vermeintliche soziale Status oft einen so großen Einfluss haben, dass eine Ver- oder Überschuldung in Kauf genommen wird.
Aber ist es das wirklich wert?!
Unser Angebot bei IN VIA, im Rahmen der Schulsozialarbeit, der Jugendberufshilfe und der Mädchentreffarbeit, behandelt genau diese Fragen. Wir bieten in Form von Kursen, Beratungen und Projektarbeiten, die Möglichkeit dieses Thema gemeinsam mit den Jugendlichen zu erarbeiten.
Das Projekt bietet eine Chance
- loszukommen von Konsumzwang, der die Jugendlichen in eine finanzielle Misere treiben kann und ein eigenes Standing zu entwickeln gegenüber vermeintlichen Gruppennormen.
- praktische Fragen rund ums Thema Geld zu beantworten: Wie eröffne ich ein Konto? Welche Unterschiede und Möglichkeiten des Sparens gibt es? Wie vergleiche ich Handy-Tarife.
- wenn Vorbeugung schon zu spät kommt, zu erfahren, wo man sich Hilfe bei Verschuldung holen kann.
Gemeinsam soll in der Gruppe "mal hinter das Konsumverhalten geschaut werden" mit dem Ziel, alternative Handlungskompetenzen zu erwerben
... denn wer ist schon glücklich mit einem Berg von Schulden?!