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IN VIA - die Geschichte

1895

Was sich heute unter den unterschiedlichen Aufgaben und Bereichen bei IN VIA wieder findet hatte seinen Ursprung am Münchener Bahnhof. Durch die Industrialisierung war er zu einem wichtigen Knotenpunkt geworden und wurde somit auch zum Ausgangspunkt erfolgreicher, allzu oft aber auch schwerer Wege und ferner Ziele. Menschen strömten vom Land in die Stadt, oftmals arme Menschen voller Hoffnung. Doch diese erfüllte sich nur für wenige. Der Bahnhof war schon damals sozialer Brennpunkt.

Besonders bedrückend war die Lage für junge Mädchen, die in dieser Zeit oft allein auf Arbeitsuche vom Land in die Stadt kamen. Vielen drohte der soziale Abstieg, das Abrutschen in die Prostitution und Kriminalität. Dies war die Geburtsstunde des Verbandes IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit, die Urzelle unserer Arbeit - die Bahnhofsmission. Vor allem katholische Frauen begüterter Schichten erkannten ihre soziale Verantwortung und nahmen Partei für die Mädchen und jungen Frauen in sozialen Notlagen.

2008

Die Welt hat sich gewandelt, aber trotz besserer ökonomischer Voraussetzungen stehen weiterhin viele Jugendliche und junge Erwachsene am Rand der Gesellschaft, sei es durch individuelle Beeinträchtigungen oder soziale Benachteiligungen.

Das Selbstverständnis der sozialen Arbeit hat sich gewandelt. Ziel ist es jungen Menschen Hilfen anzubieten, damit sie ihre eigenen Stärken entfalten. Sie sollen Entscheidungen verantwortlich treffen können, um sich im privaten und beruflichen Leben zu verwirklichen.

 

IN VIA Hamburg e.V.
Eidelstedter Weg 22
20255 Hamburg

Tel.: 040-51 44 04-0
Fax: 040-51 44 04-50

info@invia-hamburg.de

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